Trauer um Heinz Ewert
Heinz Ewert, Ehrenpräsident des Radsportverbandes Niedersachsen und Ehrenmitglied des Bundes Deutscher Radfahrer, ist tot. Er verstarb am Ostersonntag im Alter von 93 Jahren in seiner Heimatstadt Hannover.

Heinz Ewert war die prägende Figur des Radsports in Niedersachsen im letzten Jahrhundert. Nachdem der Krieg seine aktive Laufbahn frühzeitig beendete, wirkte er ab 1947 als Funktionär. Zunächst als Jugendleiter im Bezirk Hannover, später auf Landesverbandsebene  und schließlich im Bund Deutscher Radfahrer, wurde er 1955 Straßenfachwart im BDR. 14 Jahre verhalf er der deutschen Nationalmannschaft zu internationalen Erfolgen, war bei vielen großen Events wie bei den Olympischen Spielen 1968 in Mexiko, als Delegationsleiter im Einsatz. Darüber hinaus organisierte er in seiner Heimatstadt Hannover viele Jahrzehnte den Großen Continental Straßenpreis und den Conti-Querfeldeinpreis. Dem Cross Sport gehörte seine große Liebe. Neben einigen nationalen Meisterschaften holte er 1961 und 1977 die Querfeldein-Weltmeisterschaft in die Landeshauptstadt an der Leine.

Fast 30 Jahre, zwischen 1965 und 1993, war er Präsident des Radsportverbandes Niedersachsen und auch nach seinem freiwilligen Rückzug stets gern gesehener Gast auf den Jahreshauptversammlungen des BDR und im Landesverband Niedersachsen, wo seine Frau Helga 25 Jahre als Geschäftsführerin tätig war. Im Juni wäre Ewert für seine 80-jährige Mitgliedschaft im BDR ausgezeichnet worden.

Für seine großen Verdienste wurde Heinz Ewert mit zahlreichen Auszeichnungen wie den Verdienstnadeln des BDR und des LV Niedersachsen sowie dem Verdienstkreuz Erster Klasse des Niedersächsischen Verdienstordens geehrt.

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