Stybar der lachende Dritte
Philipp Walsleben hat stark gekämpft, aber am Ende konnte er gegen die Überlegenheit der Belgier nichts ausrichten und belegte den elften Platz.

Die Belgier drückten bei der Querfeldein-Weltmeisterschaft in Hoogerheide auch dem Eliterennen der Männer ihren Stempel auf. Gewonnen hat aber dennoch ein anderer: Der Tscheche Zdnek Stybar vom belgischen Team Omega Phamra Quickstep, Champion von 2010 und 2011, holte sich das Regenbogentrikot zurück und das, obwohl er in diesem Winter nur ein unbedeutendes Rennen gewann und im Weltcup überhaupt keine Rolle spielte.

Gleich nach dem Start diktierten die Belgier das Tempo, kontrollierten die Gegner, und Titelverteidiger Sven Nys setzte sich an die Spitze. Während seine Teamkollegen die Konkurrenz in Schach hielten, zog Nys davon. Lediglich Stybar konnte dem schnellen Antritt des Belgiers folgen. Ihn hatten die wenigsten auf der Rechnung, aber der Tscheche fuhr klug und kräftesparend. Erst in der letzten Runde löste er Nys von der Führungsposition ab und steuerte seinem dritten WM-Titel in der Eliteklasse entgegen. Dass die Belgier mit sechs Fahrern unter den Top-Ten erneut ihre Vormacht -stellung demonstrierten, konnte sie nur wenig darüber hinwegtrösten, dass der Titel nach Tschechien ging.

Auch Philipp Walsleben war sauer. „Dieses Rennen verändert alles,“ sagte er nach dem Rennen. „Wir anderen haben uns im Weltcup viele spannende Rennen geliefert, und dann kommt Stybar  und führt uns vor.“  Der Deutsche Meister belegte mit 2: 26 Minuten den elften Platz. „Es lief nicht gut. Ich bin zwei Mal gestürzt und hatte heute einfach keine guten Beine,“ so der Gesamtzweite des Weltcups.

Die übrigen deutschen Platzierungen:  22.  Sascha Weber (St. Wendel/RC Pfälzerwald) 3:35 Min. zur., 32. Marcel Meisen (Aachen/Kwadro-Stannah) 5:11 Min.,,35. Michael Schweizer (Wangen/Harvestehuder RV) 5:51 Min. zur.

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