Finale und Weltrekord

Pressemitteilung vom 26.11.2023

Finale und Weltrekord

Deutsche Kunstradfahrer dominieren den Weltcup

Die deutschen Kunstradfahrer haben beim Weltcup-Finale im belgischen Merelbeke alles abgeräumt und im Vierer-Kunstfahren mit dem RV Mainz-Ebersheim außerdem einen neuen Weltrekord aufgestellt.

Nach vier Wettkämpfen stand es endgültig fest: Die Weltcup-Gesamt-Sieger in den fünf Disziplinen kommen alle aus Deutschland. Mit einem neuen 4er- Weltrekord von 245,97 sicherten sich Tijem Karatas, Annika Rosenbach, Stella Rosenbach und Milena Schwarz (RV Mainz-Ebersheim) den vierten WeltcupSieg in Folge und damit auch den Gesamtsieg mit 500 Punkten.

Im Einer der Männer gewann erwartungsgemäß Weltmeister Lukas Kohl (Kirchehrenbach). Bei den Frauen krönte sich Weltmeisterin Ramona Dandl (Bruckmühl) auch zur Weltcup-Gesamtsiegerin. Und in den 2er Disziplinen gewannen Annice Niedermayer/Jessie Hasmüller (Denkendorf /Magstadt) sowie Nico Rödiger/Lea-Victoria Styber (Langenselbold).

Im Einer der Frauen gab es in der Tageswertung die vierte Siegerin. Lara Füller (Poppenweiler) hatte von den vier möglichen Kandidatinnen für den möglichen Gesamtsieg starke 183,3 Punkte vorgelegt. Weder Weltmeisterin Ramona Dandl (Bruckmühl/180,74), noch Europameisterin Jana Pfann (Bruckmühl/180,07) und auch nicht die Tagessiegerin von Kisvarda, Alessa Hotz (Baar/Schweiz/155,87), konnten die Vorgabe der Deutschen Meisterin überbieten. Und so siegte Ramona Dandl in der Gesamtwertung mit 420 Punkten vor Lara Füller (400), Jana Pfann (385) und Alessa Hotz (365).

Im Einer der Männer war Lukas Kohl (Kirchehrenbach/210,55) erneut nicht zu schlagen. Er zeigte den sechsfachen Drehsprung, während Vize-Weltmeister Philipp-Thies Rapp (Tailfingen) mit dem fünffachen Drehsprung aufwartete, was ihm 197,37 Punkte und Platz zwei in der Tageswertung einbrachte. Dritter wurde der für Spanien fahrende Herrenberger Emilio Arellano mit 195,5 Punkten. In der Gesamtwertung zog Kohl unaufhaltsam davon: 500 von 500 möglichen Punkten unterstreichen die Klasse des amtierenden Weltmeisters, der Emilio Arellano (380) und Philipp-Thies Rapp (365) auf die Plätze verwies.

Im Zweier der Frauen war es äußerst spannend. Alle drei Erstplatzierten fuhren zwischen 117,64 und 117,08 heraus. Die nach 3 Durchgängen Führenden Annice Niedermayer/Jessie Hasmüller (Denkendorf/Magstadt/117,64) gewannen erneut die Tageswertung und wurden damit auch Weltcup-Gesamtsieger mit 425 Punkten. Dahinter folgten sowohl in der Tages- als auch der Gesamtwertung Sina Bäggli/Julia Hämmerli (Stäfa/Schweiz/117,39/355). Platz drei in Belgien ging an die Weltmeisterinnen Selina Marquardt/Helen Vordermeier (Stuttgart/Oberjesingen), die sich bei ihrem letzten Start und nach der Blindarm-OP von Helen vor einigen Wochen mit 117,08 knapp geschlagen geben mussten und in der Endabrechnung mit 340 Punkten den vierten Platz belegten.

Weil die Weltmeister Schefold/Hanselmann (Öhringen) nicht angetreten waren, konnten Nico Rödiger/Lea-Victoria Styber (Langenselbold) den Gesamtsieg locker nach Hause fahren. Mit 154,04 Punkten überzeugten sie einmal mehr und gewannen nach 2022 erneut den Weltcup, erzielten diesmal stolze 480 Punkte. Dahinter folgten mit großem Abstand Jelle Delporte/Lien Pattyn (Wondelgem/Belgien/285 Punkte).

Foto: die Weltcup-Sieger.        Foto: Schwarz

 

 

Zwei Podestplätze im Radball

Den Weltcup der Radballer im tschechischen Zlin gewannen die Österreicher Patrick Schnetzer/Stefan Feurstein vom RV Dornbirn, die im Finale das deutsche Paar Sven Holland-Moritz / Marius Hermanns vom RV Schiefbahn mit 4:3 Toren schlagen konnten. Im Spiel um Platz drei besiegten Gerhard Mlady / Bernd Mlady vom RMC Stein souverän mit 10:3 Toren den RMV Mosnang. Somit standen zwei deutsche Radball-Teams auf dem Treppchen. In der Vorrunde hatten sowohl Stein als auch Schiefbahn alle Spiele gewonnen und zogen mit der maximalen Punktzahl von 12 Zählern in die Endrunde. Im Halbfinale besiegte Schiefbahn Mosnang mit 4:3, während Stein gegen Dornbirn mit 4:6 unterlag.

Pech hatten die amtierenden Weltmeister André und Raphael Kopp vom RV Obernfeld, die nach einem Nasenbeinbruch von André Kopp aufgeben mussten.

 
 
 

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