Erste Titelkämpfe im neuen Jahr
Die RSG Lohne-Vechta ist am kommenden Wochenende Ausrichter der deutschen Querfeldeinmeisterschaft. Das Reiterwaldstadion in Vechta ist Schauplatz der Meisterschaften, bei denen es auch um die Qualifikation für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften Ende Januar in Belgien geht.

Die RSG ist ein überaus erfahrener Gastgeber, führt jedes Jahr mehrere Crossrennen durch und war bereit 1993 Ausrichter einer deutschen Meisterschaft.  Das ist einmalig in Deutschland. „Mit der erneuten Ausrichtung der Deutschen Meisterschaft möchten wir vor allem auch unseren eigenen Fahrern die Möglichkeit bieten, auf bekanntem Terrain direkt vor der Haustür ein erfolgreiches Rennen bestreiten zu können“, sagt  der langjährige Vorsitzende Heiner Hannöver, der zwar noch zum achtköpfigen Organisationsteam der RSG für die nationale Top-Veranstaltung gehört, den Vorsitz des Vereins inzwischen allerdings in jüngere Hände übergeben hat: in die seiner Schwiegertochter Dr. Viviane Hannöver, früher ebenfalls ehemalige erfolgreiche Radcrosserin.

In all den Jahren versäumte es der Verein freilich nicht, sich auch um den Radsport-Nachwuchs zu kümmern und eigene Talente zu fördern. Sportler wie Franz-Josef Nieberding, Henning Jaecks, die drei Kinder Hannövers – Sebastian, Thomas und Ulrike – oder Johannes Siermann reiften bei der RSG Lohne-Vechta zu nationalen Spitzenfahrern heran und vertraten mehrfach die Nationalfarben bei Weltmeisterschaften und Weltcuprennen im Radcross.

„Kaum ein Verein in Deutschland hat eine so große Tradition im Querfeldeinsport wie  die RSG Lohne-Vechta. Der Verein hat sich als Veranstalter bei zahlreichen Events als hervorragender Gastgeber bewährt. Darum freuen wir uns, im Januar in dieser Querfeldein-Hochburg unsere Meister zu ermitteln“, sagt Udo Sprenger, Vize-Präsident des BDR. 

Ausgetragen werden die Deutschen Meisterschaften in neun Rennkategorien: Masters 2, 3, U15, U17, U19, U23, U15w./U17w., Frauen und Männer Elite. Höhepunkte sind die Hauptrennen der Eliteklassen am Sonntag.

Bei den Männern wird ein Dreikampf zwischen Philip Walsleben (Kleinmachnow), Sascha Weber (St. Wendel)  und Vorjahressieger Marcel Meisen (Aachen) erwartet. Die beiden Letztgenannten konnten in diesem Winter jeweils ein Rennen gewinnen. Bei den Frauen gilt Titelverteidigerin  Jessica Lambracht (Hildesheim) als Favoritin, die sich aber gegen die mehrfache Weltmeisterin Hanka Kupfernagel durchsetzen muss, die allein von ihrer Erfahrung profitiert. Auch in den anderen Wertungsklassen ist auf dem selektiven, attraktiven und 3,1 Kilometer langen Rundkurs am Galgenberg Spannung pur angesagt.

Weitere Infos zum Starterfeld und Zeitplan unter: www.radcross-dm-2016.de

 

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